Arche Noah
Wir befinden uns in der Gegend Chamarel im Südwesten der Insel Mauritius. Die Hügellandschaft ist wie die ganze Insel vulkanischen Ursprungs. Ein Naturphänomen hier ganz in der Nähe von Chamarel, ist die Siebenfarbige Erde. Die Farben kommen durch die Umwandlung von Basaltlava in Tonminerale zustande. Alle unter tropischen Verwitterungsbedingungen wasserlöslichen Bestandteile wie z.B. Kieselsäuren sind weggewaschen, es bleiben nur noch das rötlich/schwarze Eisenoxid und Aluminiumoxid übrig. In unterschiedlichen Zusammensetzungen kommt es zu den verschiedenen Farben. Die Mauritius Insel ist in verschiedenen Hinsichten eine Art Arche Noah, ein sagenhafter Schicksalsberg und ein bis heute ungeklärtes Naturphänomen. Die Insel bietet nicht nur traumhafte Strände sondern auch paradiesische Zustände mitten im Indischen Ozean. Zum Beispiel besuchte ich während meiner Mauritius Reise, gebucht unter www.travelmauritius.ch, das 26 Hektar grosse Inselchen Ile aux Aigrettes südöstlich von Mauritius. Es wird umspült von glasklarem Wasser und liegt inmitten der Lagune, ist ein Naturreservat, und seit 1965 der Mauritian Wildlife Foundation angehörig. Das Ziel ist die einheimische Flora zu erhalten und solche Tierarten zu schützen, die vom Aussterben bedroht sind, wie die Mauritiustaube, die Pink Pigeon. Ihr Markenzeichen ist das blassrosafarbene Köpfchen, ein Farbton, als habe man weisse Tennissocken mit einem roten Sport T Shirt gewaschen. Die Insel ist auch Lebensraum für die Aldabra Riesenschildkröte, die 250 Jahre alt werden kann.
Die Insel der Götter
Golden glitzern in der Mittagssonne die bunt bemalten Bilderrahmen um die aufwendig gezimmerten Särge. Der Geruch von Essen, Räucherstäbchen und Feuer liegt in der Luft. Ich lausche den Gesängen und der Musik. Auf dem Platz sind Hunderte von Menschen unterwegs. Sie tragen bunte Sarongs und drängen sich um einzelne Särge. Einige Frauen tragen auf ihren Köpfen Schalen mit Obst und Blumen. Opferschalen für die Geister, erzählt mir eine junge Balinesin, als sie meinen fragenden Blick bemerkt. Es herrscht ausgelassene Stimmung. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Massenbeerdigung so bunt sein kann. Die gelben und weissen Sonnenschirme, die bunt geschmückten Särge und Tische für die Opfergaben, all das sieht wunderschön aus, und ich weiss gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. Die Insel der Götter und Dämonen, das Eiland der 10000 Tempel, wie sie auch genannt wird, überrascht. Es ist der grünste Ort, den ich je besucht habe. Sattgrüne Palmenhaine, jägergrüner Dschungel, giftgrüne Reisfelder, riesige Gärten mit meterhohen Bäumen und himmlisch duftenden, pinkfarbenen, gelben oder roten Blüten. Kristallklares, türkisfarbenes Wasser, sattgrüne Palmen und schneeweisse, feine Sandsträde erfüllen alle Klischees.Exotische Vögel schwirren umher und die Tempel und Paläste schimmern golden in der Sonne. Bali Reisen sind ein Traum. Buche unter www.travelasia.ch
Pao de Acucar
Den Pao de acucar zu besteigen, das war schon immer einer meiner grossen Träume. Angekommen in Rio bezogen wir ein kleines Hotel mit übertrieben buntem Innen Dekor und sehr charaktervollem Personal. Der Einstieg in die andere Welt war geschehen. Bereits am Flughafen Rio International de Galeao fühlte ich meine Altlasten wegfallen. Meine Skepsis über die Kriminalität schmolz mit den hohen Temperaturen. Der Blick vom Hotel hinterliess einen befreienden Eindruck, obwohl der Bau mitten in einer der belebtesten Strassen von Rio stand. Er war umgeben von Favelas, welche neuerdings zu beliebten Wohngegenden mutieren. Während Brasilien Ferien muss der Berg el corcovado unbedingt der Aussicht wegen besucht werden. El corcovado heisst soviel wie der Gebuckelte und beschreibt genauestens die berühmte Felsform, welche der Form eines gekrümmten Mannes gleicht und der noch berühmteren Christus Statue den heimischen Standort gibt. Nun mit der gesamten Kletterausrüstung machten wir uns auf den Weg den anderen Gipfel, den Pao de acucar zu besteigen. Es gibt auch Routen für Anfänger. Und wer den Mut nicht aufbringt einen Aufstieg mit Seil zu bewältigen, der hat die Möglichkeit zu wandern oder per Seilbahn zu schweben. Der Zuckerhut misst eine Höhe von 305 Metern und besteht aus Granitfels. Die Halbinsel Urca samt dem Zuckerhut entstand durch Erdkrustenverschiebungen vor ca. 560 Mio Jahren.
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Visby
Visby
Auf meiner Schweden Reise entdeckte ich geschichtlichen Reichtum, wie ich es mir nicht erträumt hätte. Durch Recherchen stiess ich auf Gotland. Die Kalkstein-Insel Gotland mitten in der Ostsee war einst ein Mittelpunkt des Ostsee- Handels. Die Wikinger und die Hanseleute haben Gotland ein wertvolles Erbe hinterlassen. Grosse gotische Kirchen und die rustikale Stadtmauer rund um die Hafenstadt Visby lassen ahnen, dass Gotland einst reich und mächtig war.
Die Hauptstadt Visby ist umringt von einer Stadtmauer. Ihre Erscheinung erinnert an eine Stadt aus dem Bilderbuch. Das lange Bollwerk, es ist dreieinhalb Kilometer lang, wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Es ist aus purem Kalkstein. Mit mehr als 50 Wachtürmen, vielen Wällen und Wassergräben schirmten sich die Einwohner der Stadt gegen die Landbevölkerung ab. Vom Aussichtspunkt hoch über dem Meer erblickt man die Treppengiebeln der alten Speicherhäuser und auch die Spitzbögen gotischer Kirchenschiffe, die zielstrebig in den Himmel ragen.
Visby wurde 1995 von der Unesco zum Welterbe erklärt. Grund war der mittelalterliche bewahrte Charakter. Allein siebzehn Steinkirchen leisteten sich die Bürger zur Blütezeit. Heute wird noch die Domkirche St. Marien genutzt. Die übrigen sind als gotische Kirchenruinen Teil der eindrücklichen Kulisse. Ich wurde während meinen Schweden Ferien auf Gothland gänzlich in die Zeit zurück versetzt.
Die selten schöne Kletter-Route
Ich stelle mir meine Wunschkletterroute folgendermassen vor. Dichter Neuseeland Wald umgibt mich. Das Zwitschern der Vögeln aus nächster Nähe ist hörbar, und in der Ferne plätschert ein Wasserfall. Auf Neuseeland Reisen finde ich meine perfekte Waitomo Caves Kletterroute. In meiner ausgedehnten Vorstellung, schmerzen meine Füsse nicht und ich klettere Stück für Stück in voller Konzentration in Richtung Himmel. Die Landschaft und der schön geformte Fels inspirieren mich und meine Schritte, und meine Züge geschehen in einem fast fliessenden Tempo. Der Fels bietet einerseits einfachere kleine Vorsprünge an, auf welchen man sich sicher fühlt, andererseits weist er ein sehr riskantes Relief auf, welches die Route spannend und gefährlich macht. Die intensive Natur in meiner Umgebung gibt mir Kraft und Zuversicht, dass ich jeder Herausforderung, welche auf mich zukommt Meister werde. Gute Taktik ist nun gefragt, schnelles Überlegen, so dass die Muskeln während dem Verharren nicht überbelastet werden. Auch Konzentration und Vertrauen sind gefragt. So könnte die Kletterroute meiner Vorstellung endlos weitergehen. Eine Neuseeland Reise reizt mich sehr, da ich schon sehr viel über dieses tolle Land gelesen habe.
