Zelten in Kroatien
Kroatien wird vielen Karl May-Liebhabern bekannt sein. Viele Filme mit Winnetou wurden dort gedreht und auch die „neuzeitlichen Indianer“ lebten in Zelten. An den Adriaküsten von Kroatien befinden sich die meisten Campingplätze des Landes und jeder findet nach seinem Geschmack und Anforderungen bestimmt den richtigen. Reisendem die ihren Campingaufenthalt in Kroatien verbringen möchten, können unter grossen Anlagen mit eigenem Strand, Supermarkt und Restaurants wählen oder ein Naturcamp mit geringem Komfort vorziehen. Die Campingsaison startet im April und geht bis in den Oktober und es sollte sich überlegt werden, einen Campingplatz vorher zu buchen, die Nachfrage in der Hauptsaison ist riesig. Reiselustige Singles, Familien oder Gruppen finden an den schönen Adriastränden in Istrien Campingplätze in unterschiedlichen Kategorien vor. Campingfreunde sollten wissen, in Kroatien ist das wilde Campen verboten.
Interessenten die ihre Ferien auf einem Campingplatz in Kroatien verbringen möchten, finden Informationen über die 20 schönsten im Internet. Es werden Campingplätze gefunden, die von herrlichen Kieferwäldern umgeben sind, mit langem Fels- und Kieselstrand, die zum Schwimmen und anderen sportlichen Aktivitäten einladen. Andere bieten zusätzlich einen Bootsanleger und ein breites Sport- und Freizeitangebot für die ganze Familie. Campingfreunde, die durch Olivenhaine spazieren möchten, ein wunderschön angelegtes Badeplateau, Sportzentrum, Pool und Animation suchen und FKK zusprechen, finden auf einer kleinen Halbinsel bei Cervar Porat vielleicht ihr Traumziel. Kroatien bietet jedem Camper Gelegenheit, sich auf einem schönen Campingplatz nach eigenem Gusto zu entspannen.
Die Königin unter den Blüten
Mit Pink, Weiss oder Gelb überziehen breite Blütenteppiche die Weiten Westaustraliens zur Wildblütezeit. Und Wildblumenjäger pilgern in Massen in den grössten Bundesstaat Australiens, nehmen viele Unannehmlichkeiten auf sich, nur um eine Blume blühen zu sehen. Was hat diese an sich, was macht sie so besonders unter all den anderen wunderschönen Blüten? Wer hat sie zur Schönheitskönigin erkoren? Ist es ihr seltenes Vorkommen, welches sie so wertvoll macht? Oder hat einmal ein reicher Mensch eine Million Dollar auf sie gesetzt? Wir sprechen von der Wreath Flower. Lechenaultia macrantha zu Latein und Ehrerbietung ihrer Schönheit. Sie wachsen ganz bescheiden an Strassenrändern, vielleicht unbeachtet von Laien und Vorbeifahrenden. Über 13000 verschiedene Blütenarten sollen zu dieser Zeit das Landschaftsbild Australiens verzaubern. Kann da eine Blume so herausstechen? Zwischen einer und etwa vier Wochen dauert Ihre Blütezeit. Wenig Zeit um in diesen Weiten fündig zu werden, umso kostbarer wird das Ziel, umso spannender die Australien Reisen. Am besten, man beginnt die Suche nördlich von Perth, zum Beispiel im National Park Lesueur, welcher sich nördlich des Küstenörtchens Cervantes befindet. Ich sage nun nichts weiteres über diese rätselhaft schöne Blütenblume. Entdeckt sie selber, macht euch auf die Reise, findet das Juwel unter den Juwelen und berichtet darüber.
Almabtrieb – ein Schweizer Highlight des Jahres
Der Almabtrieb hat in der Schweiz eine lange Tradition und Traditionen werden immer wieder gerne gelebt. Der Almabtrieb setzt einen zeitlichen Meilenstein bei den Eidgenossen. Denn mit diesem Ereignis wird der Winter im Lande eingeläutet und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Glocken der Kühe, die von der Alm in den Stall getrieben werden, tragen dafür Verantwortung. Wenn im Sommer kein Mensch sein Leben verloren hat, wird der Abtrieb richtig gefeiert. Die Tiere werden geschmückt, mit Blumenkränzen aus Silberdisteln, Latschenkiefer und Almrausch.
Das erste Tier, welches vorweg läuft, ist das sogenannte Kranztier, welches auch einen Kranz trägt. Mit Musik und Tanz werden die Tiere in ihr Winterquartier gebracht, bis es im Frühjahr wieder zum Almauftrieb geht, der etwa um Pfingsten herum stattfindet. Mittlerweile haben sich die Veranstaltungen zu touristischen Veranstaltungen entwickelt, die jährlich gut besucht werden. Die Menschen kommen aus vielen Ländern angereist, nur um das Ereignis mitzuerleben. Doch es geht bei diesem Brauch nicht nur um die Tiere, sondern auch um den Käse. Er ist ein Produkt, welches in den Sommermonaten auf der Alm hergestellt wird. Beim Almabtrieb werden dann die Laibe den Viehbesitzern zugeteilt. Dabei ist wichtig, dass kein Laib zerteilt wird. Auch das wird mit einem entsprechenden Rahmenprogramm untermalt und steht auch im Fokus der Zuschauer.
Die Brautführerin
Als ich noch klein war, spielte meine Schwester und ich oft das Spiel „Heiraten“.
Meine Schwester durfte dieses Mal das Hochzeitskleid meiner Mutter anprobieren. Es war eine reine Augenweide. Crème-farben war es, hatte kleine Puffärmel und eine zierliche Stickerei am Kleidersaum. Das Kleid wirkte elegant, schlicht und irgendwie elfenhaft. Dazu war ein Schleier gedacht. Wir öffneten jedes Mal, natürlich unter Aufsicht meiner Mutter, ganz gebannt die rosarote Kiste, in welcher die festlichen Stoffe aufbewahrt wurden. Es war immer wieder eine grosse Spannung und Feierlichkeit dabei. Da aber der Haarschleier und der Kopfreifen nicht richtig auf unseren noch kleinen Köpfen sassen, befestigten wir den Stoff zusätzlich mit Haarnadeln. Dieses eine Mal verkleidete ich mich als Exotische Begleiterin, oder als sogenannte Brautführerin, in dem ich meine Haare mit Blumen besteckte und mir aus der Theaterkiste einen Bast Rock um die Hüfte band. Die Farben waren fröhliches gelb, orange und rot. Genau eben wie eine original Südsee Tahiti Tracht. Ich fühlte mich wunderbar, obwohl die Hauptattraktion eigentlich schon das Hochzeitskleid war. Es gab Kuchen und Kerzen und so wurde das Fest gefeiert. Einen Bräutigam brauchte es dazumal noch nicht.
Ich könnte mir mit meiner damaligen Ausrüstung als Exotische Brautführerin aber durchaus eine themenähnliche Heirat meiner Schwester vorstellen. Das Motto hiesse dann „Reise Südsee“
Klettern in den Schweizer Alpen
Das Land, die Menschen und die Berge – in der Heimat ist es immer noch am Schönsten. Klar, dass die Menschen in der Schweiz ihre Heimat so lieben. Im Winter das Skifahren und der Schnee und im Sommer das Wandern und Klettern in den Bergen. Die Berge laden regelrecht zu sportlichen Aktivitäten ein. Das Klettern ist eine Sportart, die auch in der Schweiz eine lange Tradition hat und daher wachsen viele Kinder schon damit auf. Sie lernen von ihren Eltern, worauf sie beim Klettern achten sollen. Doch viele Menschen möchten auch in ihren Ferien klettern und gehen es oftmals etwas leichtsinnig an.
Allerdings, eines sollten diese Neulinge beachten, ohne eine gute Einweisung sollte man nicht an die Wand gehen. Auch sollte am Anfang immer ein professioneller Bergführer mit dabei sein. Er kann das Wetter für einen schönen Kletterausflug am besten analysieren und auch sonst kennt er die Gefahren, die durch das Wetter entstehen können. Er kennt die Berge und kann auch wichtige Tipps zur Sicherheit geben. Ein Bergführer kann die Ausrüstung besser bewerten und kann genau sagen, von welcher Qualität das Material ist. Denn die Sicherheit am Berg ist das Wichtigste. Es geht um die Gesundheit und das Leben. Die Ferien in den Schweizer Bergen sollen doch ein bleibendes Erlebnis sein. Worauf also noch warten – die Berge rufen!
