Das Domino-Spiel
Wenn ich einen Trick verraten soll, wie man ein Dominospiel gewinnt, kann ich nur sagen: kein Rum trinken. Auf unseren Kuba Reisen im Dorf La Vela fühlten wir uns auf Anhieb wohl und wurden in die Gastgeberfamilie wie echte Mitglieder aufgenommen. Sie haben extra für uns ihr eigenes Haus geräumt. Es hatte hatte ein Strohdach und die Vögel flogen durch die vielen Schlitze rein. Es war als würden wir im Freien schlafen. Grosse dunkle, schräge Holzbalken bildeten das Gerüst. Die Toilette war selbstgebastelt und die Dusche befand sich im Freien. Auf der Hauseigenen Farm lernten wir das Melken und wie man die Kälber einfängt. Der Lassoumgang war nicht einfach. Manch ein Bein verfing sich in den Seilen, obwohl auf der Kopf angepeilt wurde. Die erste Trainingsphase fand vom Boden aus statt. Was man wöhrend Kuba Ferien alles lernt. Die karibischen Gauchos vor Ort waren natürlich erfolgreiche Cowboys, die sich an unseren Versuchen belustigten. Die Familie der Köchin bestand aus einem Mädchen und zwei Jungen. Wenn die Sonne am Höchsten stand und die Temperaturen unerträglich wurden, gingen wir an den nahegelegenen Fluss baden. Die zwei Hof-Familien haben uns regelmässig begleitet. Das eine Mädchen Adiane klammerte sich immer auf meinen Rücken und trieb mich voran im Wasser als wäre sie die Reiterin und ich das Pferd. Abends dann, spielten wir Domino und amüsierten uns köstlich.
Die Wasserratte
Meine Brasilien Reise in den Pantanal war ein unglaublich tolles und wertvolles Erlebnis. Mit einem einheimischen Guide verbrachten wir Stunden im Sattel und am Beobachten. Es gibt unzählige wildlebende Tiere in dieser Region. Weiter im Landesinneren wurde der Wildtierbestand durch die intensive Goldgräberzeit dezimiert. Ich war während meinen letzten Brasilien Ferien von einem Tier besonders angetan, dem Tapir. Hier im schweizer Zoo traff ich es wieder an. Der Tapirjunge Lajas ist das fünfte Jungtier. Wie es sich für Tapire gehört, zeigt sich der Kleine wasserliebend. Seine Schwimmkünste zeigt er ab und zu auch einmal im Pantanal. Die Tapirfamilie ist mit dem neueren Pantanal Anlage sehr glücklich. Flachlandtapire leben in Wäldern und Graslandschaften des tropischen Südamerikas, stets in der Nähe von Wasser. Flüsse sind für die ausgezeichneten Schwimmer keine Hindernisse. Ihre Verbreitung ist riesig: Im Norden und Westen von den Anden begrenzt, umfasst sie fast ganz Brasilien und erstreckt sich im Süden über Paraguay bis in den Norden Argentiniens. Trotz der grossen Verbreitung gehen die Tierbestände zurück. Gründe dafür sind unter anderem die starke Bejagung. Der Hauptbedrohungsfaktor geht jedoch vom Verlust des Lebensraumes zurück.
Windsurfer-Paradies
Wir freuten uns enorm auf unsere Mauritius Ferien. Am Flughafen von Mauritius International Airport hätten wir abgeholt werden sollen durch einen organisierten Shuttle. Der Fahrer kam eine Stunde zu spät und war ein Freak. Er fuhr ein Pickup. Dass der Wagen gross und lang war, hatte nur Vorteile, denn so hatte mein Surfmaterial gut Platz. Wir fuhren an Annanas Plantagen vorbei, an Fincas und an kleinen Hütten mit Wellblechdächern. Der Blick auf das türkise Meer war wundervoll, und die weissen Sandstrände luden zum Sonnenbaden ein. Nach 1.5 Stunden waren wir im Appartement angekommen nähe Mome. Mome ist das Windsurfparadies schlechthin. Wichtig zu wissen für jene, die Mauritius Reisen buchen und surfen wollen. Der Shuttle Fahrer, oder Pickup Fahrer war früher ein Taxi Unternehmer und war sehr gut informiert und mit den Lokals vernetzt. Er bot auch Bustouren und Bootstouren an. Dieser Fahrer pries mir eine Delphin Besichtigungstour an, und zwar hatte er die Idee und machte mir das Angebot vor 08:00 Uhr morgens rauszufahren, bevor der Touristen Rummel anfängt. Ich nahm das Angebot an. Das Wasser war ruhig und die Lagunen durch die wir langsam fuhren waren wunderschön. Der Sonnenaufgang war phantastisch mit wenigen im Himmel hängenden Restwolken. Ich habe imposante Stimmungsbilder gemacht. Die ersten Delfine liessen sich bald blicken. Eine ganze Schule war uns ein Begleiter. Da wir uns an der Fluss – Meeresmündung befanden, wo der Grund durch die Strömung tief gegraben wurde, traffen wir auf diese grosse Gruppe. Das Wasser dort war kühl, die Nährstoffe zahlreich, somit der Fischbestand gross, was wiederum Nahrung für die Delfine bedeutet. Ich war begeistert, und konnte viele tolle Bilder von den springenden Delfinen machen. Zum Schluss schwamm ich sogar mit Brille und Schnorchel inmitten einer Schule mit den Tieren mit. Berühren konnte ich aber keinen.
Holzschuhe
Ob in Finnland, Norwegen oder Schweden, die traditionellen Holzschuhe haben grosse Geschichte gemacht. Die Holzsohle ist stabil, der lederne Zehenschutz ist dekorativ und resistent. Mit kleinen Nieten wurde das Leder oder aber auch den Stoff in die Seiten der breiten Holzsohle befestigt. Einerseits machte der Look Furore, anderseits wurde das Geräusch als Clogs Merkmal unvergesslich in das Gehör der Menschen eingeprägt. Ich kann mir denken, dass auch so einige Unfälle mit den Schuhen verursacht wurden, da sie nichts an Elastizität anzubieten haben, vor Allem im Sohlenbereich. Nach meinen Erinnerungen, verhinderten die Fersensohlen durch einen gerippten Gummiaufzug das Rutschen. Als ich etwa 9 Jahre alt war, besass ich ein wunderschönes Paar. Meine Eltern haben es aus den Finnland Ferien mitgebracht. Es hatte helles Holz und das Band über den Rist war aus knallig rotem Leder. Später hörte ich oft die Kommentare, dass dieser Schuh nicht besonders gesund sei, durch das harte unflexible Fussbett. Nun heutzutage existieren sie wieder, diese Holz Clogs aus Skandinavien. Wer sich nicht anfreunden kann mit der Härte des Schuhs, hat immer noch die Möglichkeit auf einen Kork oder Gummi Clog auszuweichen. Diese Ausführung erzeugt natürlich keinen klappernden Clogs Ton beim Gehen und sind um Einiges weniger elegant, dafür wasserfest, leicht und bequem.
Goldene Buddhas
Angekommen waren wir im alten Teil von Bangkok. Unsere Thailand Ferien haben begonnen. Da gab es Märkte und Kleiderläden, schöne Quartiere luden zum bummeln ein. Malerische alte Schiffe glitten mit Verkaufsware beladen, Flussabwärts. Das Hotel hatte einen grossen Innenhof, es war total hübsch gelegen. Nach unseren ersten unvergesslichen Eindrücken von unseren Thailand Ferien, buchten wir eine kleine Reise. Mit dem Zug fuhren wir nach Chumphon. Auf dem Bahnhof Bangkok warteten wir leider ganze 5 Stunden. Die Zugabteile waren alt und zerfallen. Die Nacht verging langsam, denn wir hatten nur Sitze und keine Liegen. Die Sitze rutschten regelmässig in eine unmögliche Form und machten das Schlafen unmöglich. Angekommen nach der Zugfahrt, buchten wir ein Bungalow in einem kleinen Resort, direkt am Meer. Mit dem gemieteten Roller fuhren wir auf Tempeltour. Wir betrachteten auch die berühmte „800 Stufen“ Treppe mit wahrer Bewunderung und stiegen die Stufen tatsächlich auch hoch. Die Treppe war zuerst steil um den Berg herum angelegt. Später erleichterte die Bauweise der Stufen das Gehen. Der Mut wurde bezahlt. Die Aussicht war gigantisch und die goldenen Buddhas da oben auf dem Berg, waren riesig. Ich dachte erst, dass ich da nie mehr herunterkomme. Dann nach dieser meditativen Aussicht war ich mental so entspannt, dass ich wie eine leichte Feder hinunterhüpfte. Thailand Reisen sind ein unvergessliches Erlebnis.
