Caracas in Venezuela ist eine Riesenstadt. 4 Millionen Einwohner zählt sie. Das Avila Gebirge ist die Heimat der Hauptstadt. Die Einwohner leben oft zusammengepfercht in kleinen Hütten oder sogar in Nischen von Brücken, Mauern und Gebäuden. Ich durfte während meinen Venezuela Reisen erfahren, dass das Leben für diese Menschen voller Hoffnung und Freude ist. Die Gedanken sind nicht negativ geprägt und das Gefühl des Elendes, welches uns manchmal überkommt hat in diesen Gesellschaften andere Grenzwerte. Stein für Stein bauen sich die Menschen ein Heim, finanziell haben sie keine Absicherungen. Meistens arbeiten beide Eltern und die Kinder werden nebenbei erzogen. Mit wenig Material aber mit viel Hingabe wird das Heim gestaltet und dekoriert, sodass sich alle Familienmitglieder zuhause fühlen. Im Zentrum der Stadt dann, im Talkessel des Gebirgszuges stehen die guten Wohnviertel, die ärmeren Leute und die einfachst gebauten Slums kleben an den Berghängen. Somit haben sie das Ziel immerzu vor Augen. Für uns unvorstellbar, für manche ganz normal. Auch Stolz zeigt sich in  den Gesichtern der Hoffnungsvollen, ein Vorbild für viele von unvorstellbarem Wert. Die Südamerika Reisen bleiben in meiner Erinnerung als eine Art Schule der Genügsamkeit, der Achtsamkeit gegenüber der Mitmenschen und des Mutes nie die Hoffnung aufzugeben.