Die Ruinen von Kathago
Wer sich für Geschichte interessiert, sollte natürlich nicht nur die ewige Stadt Rom gesehen haben, sondern hat eine riesige Auswahl, wenn es darum geht, geeignete Ziele für die nächsten Ferien zu finden. Auf unserer schönen Erde gibt es so viele faszinierende Orte, die allein nur der Geschichtsliebhaber gesehen haben muss – ganz zu schweigen natürlich von anderen Sehenswürdigkeiten der Natur oder der neueren Zeit.
Ein herrliches Ziel für die nächste Reise wären da zum Beispiel die Ruinen von Karthago. Diese liegen in Tunesien, genauer gesagt etwa 15 Kilometer von Tunis entfernt. Dass Karthago, welches die Phönizier im Jahre im Jahre 814 vor Christus einst erbauten, schliesslich unterging, lag daran, dass die zermürbenden Kriege gegen Rom es nach und nach zerstörten. Allerdings begann nach der Zerstörung und dem folgenden Wiederaufbau um etwa 29 vor Christus eine wahre Blütezeit der Stadt. Als die Araber jedoch einmarschierten, ging das prachtvolle Karthago 698 dann endgültig unter. Heute bietet sich dem Besucher daher zwar nur noch ein etwaiger Eindruck, wie wunderschön und prächtig die einst so mächtige Stadt wohl einmal ausgesehen haben musste, nichtsdestotrotz lohnt sich der Besuch Karthagos genauso wie etwa der des Forum Romanum oder des Kolosseums in Rom, von dem ja auch nur noch Bruchstücke erhalten sind. Wer also noch ein Reiseziel sucht, das auf den Spuren grosser Geschichte langführen soll – Karthago bietet sich an.
Die griechische Akropolis
Ganz egal ob Rom, die Felsenstadt Petra oder die Pyramiden von Gizeh – viele Städte und Bauwerke faszinieren noch heute die Menschheit und verzaubert Touristen aus aller Welt. Ob es an der puren Grösse dieser Städte und Monumente liegt, an der Pracht und Mächtigkeit, die diese heute noch ausstrahlen oder einfach daran, dass viele Menschen in den Ferien ihrem Alltag entfliehen und auf den Spuren längst vergangener Zeiten wandeln möchten, sei einmal dahingestellt. Wen Geschichte interessiert, ganz egal ob als Hobby oder aus beruflichen Gründen, der findet auf unserer Erde sehr viele Zeugnisse vergangener Welten, selbst wenn von den sieben alten Weltwundern nur noch die Pyramiden von Gizeh zu sehen sind.
Ein Beispiel für die Baukunst der alten Griechen ist die Akropolis Athen, wohl das bekannteste Beispiel für die berühmten Stadtfestungen, die die Griechen erbauten und die Akropolis genannt wurden. Majestätisch ragt die Festung auf und zieht die Touristen an. Sie gehört nicht nur zu Griechenlands bekanntesten Sehenswürdigkeiten, sondern auch zum Weltkulturerbe. Seit 2009 erzählt das Akropolis Museum direkt unterhalb der Akropolis von der Geschichte dieser Sehenswürdigkeit, die jedes Jahr so viele Menschen in ihren Bann zieht. Wer die riesige Akropolis erkunden möchte, sollte allerdings bedenken, dass auf dem ganzen Gelände Essen und Rauchen untersagt ist. Dies vermeidet Müll und wahrt die wunderbare Atmosphäre an diesem schönen und heiligen Ort.
Rom – ein Touristenziel mit Klasse
Auch wenn das alte Rom zweifellos als untergegangene Welt gelten muss, weil es einfach in der Form heute nicht mehr existiert, so blieben doch Spuren seiner Grösse und Pracht bis in die heutige Zeit erhalten. Beispiele gibt es hier viele, denn nicht nur grossartige Bauwerke wie das Kolosseum als eine der grössten Touristenattraktionen der Welt, sondern auch beispielweise das Forum Romanum sind hier als bedeutende Überbleibsel zu nennen. Und wer Latein in der Schule gelernt hat, der weiss sicherlich auch so einiges über das Leben der Römer im alten Rom. Auch wenn diese Zeiten längst vergangen sind, so hat Rom seinen Zauber nicht verloren und fasziniert die Menschen damals wie heute nicht nur durch seine Grösse und die Magie des alten Roms, welche noch immer zu spüren ist.
Auch die mediterrane Atmosphäre allein ist es schon wert, dass Rom besucht wird. Wenn es eine Stadt gibt, die eine ganz besondere und eigene Atmosphäre hat, dann ist es Rom. Bei all den tollen Städten auf der Welt ist es natürlich schwer, zu sagen, welche wohl die schönste ist. Aber Rom gehört ganz sicher immer zu den Top-Kandidaten um den Titel der schönsten Stadt der Welt – da ist es fast egal, wer gefragt wird. Ein einmaliges Reiseziel ist diese Stadt auf jeden Fall – wer sie nie gesehen hat, verpasst etwas.
Petra – die Stadt in den Felsen
Petra? Für viele Europäer ist der Name Petra nicht so präsent wie etwa Rom oder Machu Picchu, wenn es darum geht, sich ein Reiseziel auszusuchen, bei dem der Zauber einer vergangenen Zeit präsent sein soll. Wer Rom besucht, möchte auf den Spuren der alten Römer wandeln, die für viele ein Sinnbild sind für festliche Gelage aber auch grausiges Treiben wie etwa die Kämpfe, die einst im Kolosseum stattfanden. Der Machu Picchu hingegen fasziniert auf eine ganz andere Art und Weise als ehemalige Inkastadt – die Inka bleiben ein Volk, das bis heute in den Köpfen der Menschen für Tier- und Menschenopfer steht – grausam, aber faszinierend.
Allerdings ist die Stadt Petra genauso einmalig wie etwa Rom oder Machu Picchu, und vielleicht wäre diese Stadt ja auch mal ein Ort, der besucht werden sollte. Diese Stadt war einst die Hauptstadt im Reich der Nabatäer, ein Volk, dessen Name zwar verglichen mit den Römern oder Inkas bei vielen Menschen wenig Assoziationen erzeugt, deren Hauptstadt aber trotzdem definitiv einen Besuch wert ist. Die Felsenstadt beeindruckt beispielsweise durch das berühmte sogenannte Schatzhaus des Pharao, ein Felsengrab. Weitere Sehenswürdigkeiten – neben der allgemeinen, faszinierenden Atmosphäre, die ein bisschen an die in Rom erinnert, weil die nabatäische Baukunst auch von der römischen inspiriert wurde, sind das Stadtzentrum, die 13 Grabtempel der Königswand oder das Felsgrabe ed-Deir.
Gizeh – Faszination pur
Woran denkt zwangsläufig jeder, der das Wort „Gizeh“ hört? Richtig, natürlich an die Pyramide von Gizeh. Auch wenn es das alte Ägypten mit seinen Pharaonen nicht mehr gibt, so sind doch die Pyramiden von Gizeh das einzige der alten sieben Weltwunder, das heute noch erhalten ist. Leider ist die Zeus-Statue zerstört und niemand weiss, ob das Rätsel um die Hängenden Gärten der Semiramis wohl je gelöst wird. Aber auch die Pyramiden von Gizeh geben den Menschen schon genug Rätselstoff, um ganze Bücher zu füllen. Die Fragen, die die Menschheit beschäftigen, sind zum Beispiel, ob wohl wirklich die Pharaonen die Pyramiden gebaut haben oder ob es doch jemand ganz anderes war. Und auch wenn es die Pharaonen waren, wie genau konnten die Menschen damals diese imposanten Pyramiden erbauen, hatten sie doch in keinster Weise die technischen Hilfsmittel, die uns heute zur Verfügung stehen?
Auch wenn sich viele Wissenschaftler darüber einig sind, dass es wohl ein Pharao war, der den Bau der Pyramiden in Auftrag gegeben hat, so ist doch die Frage gross, welcher es denn wohl war. Denn obwohl die Errichtung der Pyramiden schon einigen Pharaos zugeschrieben wurde, diese und andere Fragen bleiben letztendlich doch ungeklärt. Allerdings ist eins ganz klar: Die Pyramiden sind ein grossartiges und faszinierendes Reiseziel für Menschen aus aller Welt, ganz egal, wer sie auf welche Weise erbaut hat.
